Wenn ein Wirtschaftsprüfer einläd, ist es wirtschaftlich (das Pianohaus Trübger hat den Flügel zu Sonderkonditionen überlassen) und geprüft (wieviel Kombinationen lassen sich vom exzellenten Buffet – Delikatessen des Meeres, Colonnaden – zusammen stellen? Ich habe es vergessen). Es hat außerdem etwas zu tun mit Leidenschaft und Engagement des Unternehmensgründers Berthold R. Metzger: Leidenschaft für gute Musik und Engagement für junge Nachwuchskünstler – die in diesem Fall gar nicht mehr soooo jung und sooooo nachwüchsig waren. Genau genommen war es eine etablierte Künstlerin: Sibylle Briner, Pianistin aus der Schweiz. Noch einmal: Sibylle Briner – und nicht Claudia Studer, wie Moderator und Konzertagent Dr. Johannes Schönherr aus Berlin hatnäckig immer wieder verbreitete und damit zu allgemeinen Erheiterung beitrug.
Heiter war der Abend auch durch das sorgfältig ausgewählte Musikprogramm und die äußerst sympathischen Gäste. „Konzert und Kommunikation“ – dieses Motto des Gastgebers ist für mich als Gast voll und ganz aufgegangen. Mit Blick auf die unglaublich schlanken und schnellen Finger von Sibylle Briner hatte ich die Gelegenheit mich von Kompositionen Mozarts, Ravels, Beethovens, Gershwins, Ginasteras und anderen davon tragen zu lassen. Ab und an hatte ich schon Tränen in den Augen und hin und wieder ist mir ein Bravon entschlüpft. Gut dass meine Töchter nicht dabei waren, das wäre ihnen mega-peinlich gewesen, war es doch ein sehr überschaubares Publikum, dass sich im ersten Stock am Jungfernstieg 49 versammelt hatte.
Bezüglich der Kommunikation konnte ich nahtlos an die zu Beginn des Abends begonnene Unterhaltung mit einer Gruppe toller Frauen anknüpfen. Musik, Essen und unsere Jobs waren die kurzweiligen Themen. Und so wurde aus einem kurzen Sprung zu einem benachbarten Unternehmen ein überaus angenehmer, interessanter, fröhlicher und deshalb langer Abend.
Danke!