Der Agentur-Blog

14. Juni 2010

Vuvuzelen bis die Polizei kommt

Einsortiert unter: News,Sport — Konstruktiv PR GmbH @ 6:09 pm
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Nein, wir brauchen keine Mauer. Eine etwa 70 Zentimeter lange Plastiktröte reicht raus, die Nation erneut zu teilen. Vuvuzela – sind mehrere Tausend gleichzeitig in Gebrauch ist der Sound einem Bienenschwarm gleich. Gut, ich war noch in keinem Stadion und auf keinem Fanfest, dort sollen sie schon ziemlich laut sein. Auch die Fernsehmoderatoren beschweren sich. Aber mal ehrlich: Wer will schon Bela Rethy hören? Also keine Sorge, es verpasst keiner etwas. Bei den amüsanten Sendungen vor (was wäre wenn und wenn ja wieso?) und nach (was wäre gewesen wenn und wenn nein, warum nicht) dem Spiel ist ja kaum eine Tröte zu hören. Schade eigentlich, bei der Moderation von Katrin Müller-Hohenstein wären Vuvuzelas allemal interessanter.

Ich jedenfalls freue mich, wenn ich das Hummelsummen höre, weil ich sofort weiß: Es wird wieder gespielt – und seien es auch nur Wiederholungen. Läuft der Fernseher nur lange genug (bei uns im Büro bei jedem Spiel), filtert das Gehirn die Frequenzen nach einiger Zeit automatisch raus – wie beim Flug- oder Autobahnlärm oder Wellenrauschen oder Zikadenzirpen, das übrigens auch eine unglaubliche Lautstärke erreichen kann.

Für mich sind die Vuvuzelas zum Markenzeichen und akustischen Logo der Fußball-WM geworden, zu ihrem Maskottchen. Und zwar ganz ohne FIFA, geradezu anarchisch. Wir blasen also voller Inbrunst in unsere zwei Tröten – bis die Polizei (oder der Arzt) kommt. (Minou Tikrani)

2 Kommentare »

  1. … und wir tröten mit!

    denn: wie häufig haben wir denn eigentlich wm?
    freuen wir uns nicht schon seit jahren auf den “ausnahme”zustand, in den wir alle verfallen, wenn viele wochen lang sehr international fussi gekickt wird?

    und innerhalb dieser “ausnahme” tröten wir bei uns zuhause munter vor uns hin, freuen uns, wenn die lieben kleinen kinderlein ordentlich auf die trötenpauke hauen, entdecken natürlich sofort den spießer unter den nachbarn, der lärm ob des alters (oder wegen der nerven…) nicht mehr so gut vertragen kann, erfreuen uns am gesumme, sobald die glotze angeht, und rein “ausnahme”zustandmäßig etragen wir das – und erfreuen uns am – gevuvuzele.

    ruhig kann es gerne nach der wm wieder werden, oder wenn ich alt bin….

    und wehe, es trötet mich dann einer an!

    WILMA!

    Kommentar von claudia feuerstein — 15. Juni 2010 @ 10:49 am | Kommentar

  2. auch unsere Vuvuz… und andere Tröten hallen durch die beschaulichen Gärten — und höre da, aus allen Himmelsrichtungen antworten andere Vuvuz… und es kommt eine wunderbare vuvuzelanische Unterhaltung in Gang. Die ganze Familie hat vuvugigantischen Spaß – und es ist Sommer,- der Ball ist rund und die WM läuft!

    Ellen

    Kommentar von Ellen Lohstroh — 16. Juni 2010 @ 8:43 pm | Kommentar


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